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Tour Geisler-, Puez- und Sellagruppe 2013

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Geisler-, Puez- und Sellagruppe vom 17. bis 22.Juli 2013

1. Tag: Anreise über den Brenner ins Grödnertal nach St. Christina. Nach der langen Fahrt wollten wir uns den Aufstieg zur Regensburger Hütte ersparen und wandten uns dem Lift zum Col Raiser zu. Von dem Lift war es nur ein Katzensprung zur Hütte. Zum eingewöhnen machten wir noch einen Erkundungsspaziergang über die blumenreichen Almwiesen.

2. Tag: Nach dem Aufstieg zur Forc de Siles, zum Schluss über Geröll, erreichten wir die Puezhochfläche und die gleichnamige Hütte.

3. Tag: Nach einer aussichtsreichen Höhenwanderung erreichten wir das Feislabyrint der Cirspitzen. Das touristisch überlaufene Grödnerjoch ließen wir schnell hinter uns und bogen in die Schlucht des Val Setus ein, das uns mit einen steilen Anstieg über Schneefelder und zum Schluss über einen gesicherten Felssteig überraschte. Unser nächstes Ziel, die Pisciaduhütte war nun in kurzer Zeit erreicht.

4. Tag: Nach dem Aufbruch von der Hütte ließen wir den mit Eisschollen gekühlten Badesee rechts liegen und erreichten über Schneefelder die steinige Hochfläche der Sella. Den schneereichen Zwischenkofel umgingen wir über den mit Drahtseilen gesicherten Coburger Weg, an dessen Ende die Boehütte auf uns wartete.

5. Tag: Nach der Querung zur Pordojscharte sahen wir, dass der Abstieg durch das Val Lasties von einem langen, steilen und noch vereisten Schneefeld versperrt war. Wir entschlossen uns zum Pordoj-Pass abzusteigen und das Quartier am Sellapass mit dem Bus zu erreichen.

6. Tag: Vom Sellapass aus erklommen wir die Langkofelscharte und stiegen zwischen Langkofel und Plattkofel auf die Böden der Seiser Alm und danach zu unserem in St Cristina geparkten Auto ab.

Fazit: Die Wanderung fand bei schönen Wanderwetter statt (wir brauchten kein einziges Mal einen Regenschutz) wobei uns fast jeden Tag nach erreichen der Hütte ein Schauer oder Gewitter überraschten. Die Wege und Steige waren in guten Zustand und an manchen Stellen mit Seilen gesichert. Auf den Hütten waren die Wirtsleute und die Verpflegung in Ordnung und uns wurde manches Schmankerl serviert. Die Teilnehmer hielten sich wacker und dürfen sich wieder einmal bei einer Tour melden.

Manfred Brendl