Sektionswanderung 2017 im Naturpark Altmühltal

Datum

Sektions-Wandergruppe | 10. September 2017

Sektionswanderung 3. Quartal 2017 mit Alfred Kellermann
Wanderung im Naturpark Altmühltal
Solnhofen - 12 Apostel - Mörsheim Brunnenwirt - Wacholderheide - Teufelskanzel - Solnhofen
ca. 14 km

Abfahrt Nbg. Hbf. 8:43 Uhr
Tagesticket 10+T, 19,10 €

Leitung Alfred Kellermann

Treffpunkt mindestens 15 min. vor Abfahrt in der Mittelhalle des Hauptbahnhofs.
Mittagessen in den fettgedruckten Ortschaften. Bitte eventuell Preis- und Fahrplanänderungen beachten!

Felsformation Zwölf Apostel

Einer der landschaftlichen Höhepunkte im Naturpark Altmühltal ist die Felsgruppe „Zwölf Apostel“. Die mächtig auf­ragenden Dolomitfelsen zwischen Solnhofen und Eßlingen grüßen Bootsfahrer auf der Altmühl, Radler auf dem Altmühltal-Radweg und Wanderer auf ihren Touren rund um Solnhofen.
Felsformation "Zwölf Apostel"
Den geologischen Untergrund der „Zwölf Apostel“ bilden die dickbankigen Schichtkalke des Treuchtlinger Marmors, einer Gesteinsart des Weißen Jura. An den Schwellen des Weiß-Jurameeres entwickelten sich als erdge­schichtliche Besonderheit sogenannte „Schwammkalksteine“. Sie ver­wittern schwerer und wurden deshalb als Felsen herauspräpariert.

Die Vegetation des Schutzgebietes – 1984 wurde es als Naturschutzgebiet mit einer Fläche von ca. 15,2 Hektar ausgewiesen, 1988 wurde ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt – gliedert sich in zwei Komplexe. Auf dem Plattenkalk finden sich weitläufige Halb­trockenrasen (Kalkmagerrasen), die in lichte Wacholder-Kiefern-Wälder übergehen. Im oberen Bereich der Felstürme mit ihren Felsspalten- und Felsbandgesellschaften liegt ein kleinräumiges Mosaik aus echtem Trockenrasen. Jahrhundertelange Beweidung durch den Menschen ließ hier eine neue Lebens­gemeinschaft aus Pflanzen und Tieren entstehen. Ursprünglich waren die Flächen der heutigen Halbtrockenrasen oder Wacholderheiden überwiegend von Rotbuchen- und Eichen­mischwäldern bedeckt. Seit dem frühen Mittelalter trieb der Mensch Schafe und Ziegen in diese Wälder. Das Weidevieh verbiss die aufkommenden Jungbäume und der Mensch fällte die Bäume als Brenn- und Bauholz. So breiteten sich im Laufe der Jahre licht- und wärmeliebende Pflanzen sowie Tiere aus.

Lage

Am nördlichen Talhang zwischen Solnhofen und Eßlingen. Von der B 2 bei Dietfurt (Treuchtlingen) links abbiegen auf die St 2230 Richtung Pappenheim-Solnhofen-Eßlingen (Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee).
Parkmöglichkeit für Pkw in Eßlingen an der Altmühl. Ab Solnhofen ca. 2 km auf dem Altmühltal-Panoramaweg oberhalb der Ortschaft oder auf dem Altmühltal-Radweg Richtung Eichstätt bis Eßlingen (Ausschilderung folgend).

Sektion NORIS des Deutschen Alpenvereins e.V.